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Juni 2026

Old Money und der Hype: wie eine Woche getaktet wird

Die Küste hat zwei Register — das stille und das laute — und wer sie kennt, legt nie eine ganze Woche auf eines fest. So wird eine Woche getaktet.

Goldenes Abendlicht über einem Hafen der Costa Smeralda, Boote in Ruhe.

Zwei Szenen

Auf der einen Seite das Old Money: die Hotelstrände, der Espresso an der Piazzetta, ein Garten-Dinner mit leisem Klavier, der Members' Club nach Mitternacht — Diskretion als der ganze Sinn. Auf der anderen der Hype: die Destination-Strandclubs, das Dinner, das in den Club übergeht, die Show und der Sonnenuntergang mit Musik. Beides ist die Costa Smeralda; keines ist ihr Ganzes.

Warum der Wechsel die Kunst ist

Eine Woche ganz im stillen Register wird gedämpft; eine Woche ganz im lauten wird ermüdend. Das Vergnügen liegt in der Bewegung dazwischen — ein stiller Morgen in einer versteckten Bucht, ein lebhaftes Dinner am selben Abend; ein Old-Money-Mittagessen, am nächsten Abend ein Sonnenuntergangs-Club. Die Stimmung des Tages und der Gäste zu lesen — dafür ist eine Saison da.

Eine Woche, leicht skizziert

Ankommen in der Stille — ein diskreter Strand, ein langes Mittagessen, ein früher Abend. Hinbauen zum Sozialen — ein Daybed an einem Club mit Seezugang, ein Dinner, das spät wird. Dann wieder zurückziehen — ein Weintag in den Hügeln der Gallura, ein stiller Archipel-Morgen. Die Form zählt mehr als jede einzelne Adresse; das Büro hält den Rhythmus, damit ein Gast immer nur die Leichtigkeit spürt.

Zu wissen, wann man laut ist und wann man verschwindet, ist die stille Kunst hinter einem guten Costa-Smeralda-Sommer — gehalten, damit ein Gast die Woche einfach lebt.